20-NEU-nzehn – die Zahl ist Programm!

Das schlechte Wortspiel der Überschrift sei mir verziehen – der Zusammenhang mit so vielen neuen Zielen und Änderungen im Jahr 2019 war aber einfach zu verlockend!

In meinem letzten Blog-Beitrag hatte ich ja schon angekündigt, dass ich meine Ziele fürs Jahr 2018, die ich nicht erreicht habe, als neue Chancen fürs Jahr 2019 ansehe. Eine Wiederholung spare ich mir an dieser Stelle (LINK zum letzten Beitrag).

Aber es gibt natürlich auch neue Dinge, von denen ich berichten möchte. Die wichtigste Änderung, die ich in diesem Jahr durchführen möchte, betrifft die Art, wie ich zukünftig Musik produzieren werde. In einem Instagram-Beitrag (LINK) hatte ich es ja schon angedeutet: ich werde mich wieder der Software CUBASE der Firma Steinberg Media Technologies GmbH, Hamburg, zuwenden!

Good bye REASON?

Heißt das nun, dass ich mich – nach über 18 Jahren Nutzung des Programms – von REASON komplett abwende? Um es vorweg zu nehmen: ich denke, es läuft eher auf eine Koexistenz hinaus. Aber diese Formulierung macht auch deutlich: die Phase des Testens und Experimentierens ist noch nicht beendet!

Ein paar Hintergund-Infos

Wer meinen Blog-Beitrag „Meine Verbindung zur Musik“ aufmerksam gelesen hat, weiß, dass ich schon seit den 90er Jahren die Software CUBASE für die Musikproduktion einsetzte. Zunächst auf einem ATARI 1024, später dann auf einem Windows-Rechner war diese Software ein verlässliches Werkzeug zur Steuerung der angeschlossenen Musikinstrumente. Später erweiterte ich meinen „Instrumenten-Park“ noch mit einigen MIDI-Expandern (also elektronischen Musikinstrumenten ohne Tastatur). Ab diesem Zeitpunkt spielte ich diese ganzen Instrumente natürlich nicht mehr per Hand, sondern nahm (ähnlich einem Mehrspur-Tonband) die einzelnen „Spuren“ nacheinander in CUBASE auf.

Der Wechsel von CUBASE zu REASON

Als REASON dann im Jahr 2000 auftauchte, erkannte ich den kommenden Wechsel zum rein virtuellen Tonstudio. Also trennte ich mich von der nicht mehr benötigten Hardware und stieg auf das virtuelle Studio REASON um.

In den folgenden 18 Jahren entwickelte sich REASON immer weiter verleibte sich nach und nach alle Möglichkeiten ein, die einige Konkurrenzprodukte schon hatten.

So wurden im Laufe der Jahre zum Beispiel das Aufnehmen von Audioaufnahmen integriert und die Einbindung von externen Klangerzeugern vereinfacht. Außerdem kamen laufend neue (virtuelle) Instrumente und Effekte hinzu. Deren Qualitäten wurden durchgehend – auch von der Fachpresse – gelobt.

Die zwei großen Mankos von REASON

Für mich hatte REASON aber immer noch zwei große Mankos:

  • Die „VST“-Welt blieb uns REASON-User verschlossen
  • Unterstützung für die Videovertonung? Fehlanzeige!

Seit einiger Zeit haben sich die pfiffigen Entwickler im kalten Norden dann doch erbarmt und ihrer Software eine Schnittstelle zur VST-Welt geöffnet. Ich hatte das mit einem eigenen Blog-Beitrag (hier der LINK) gefeiert.

Bliebe also nur noch der Punkt Video-Unterstützung?

Leider nein. Denn von der Integration „VST“ erhoffte ich mir, dass ich mit meinem Steuerkeyboard ROLI SEABOARD RISE 25 und der mitgelieferten MPE-Musik-Software „Equator“ in REASON Musik-Spuren anlegen könnte.

Leider fehlt aber REASON bis heute die Unterstützung des – für meine Wünsche entscheidenden – Standards MPE!

Warum ist MPE denn so wichtig?

Mit MPE wurde eine neue, den MIDI-Standard erweiternde Möglichkeit geschaffen, mit deren Hilfe sich Musiker weit über die klassischen Möglichkeiten (Pitch Bending Wheel und Modulation Wheel) hinaus artikulieren können.

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, wie stark diese neuen Optionen die Produktion und die Live Performance von Musik verändern wird!

Resümee

Diesen Blog-Beitrag möchte ich damit beenden, dass ich verspreche, in Kürze (Zwischen-) Ergebnisse meiner Tests mit den beiden Programmen REASON und CUBASE (und ihrem Zusammenspiel) zu veröffentlichen!

Und natürlich folgen auch Beiträge mit Inhalten jenseits der Musikproduktion …

Bis bald!

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