Meine Verbindung zur Musik


„Music was my first Love …“

John Miles


Hier die Geschichte, wie ich zur Musik – und zum Musikmachen – kam

Mit ca. 10 Jahren ging ich in die (Heim-) Orgelschule. Vier Jahre lang übte ich dort mit zwei Manualen, einem Bassmanual und einem Fußpedal die herrlichsten Volksweisen und Evergreens zu spielen. 😉  Nun, zumindest lernte ich dadurch ein wenig Harmonielehre und das Spielen auf ungewichteten Keyboard-Tastaturen.

Feedback durch Freunde

Das Nachspielen machte zwar Spaß, reichte mir aber irgendwann nicht mehr: ich begann, auf den Tasten „herumzuklimpern“ (das Wort „improvisieren“ wäre an dieser Stelle wahrscheinlich überstrapaziert). Ein Freund meiner Schwestern hörte mein „Spiel“ und kommentierte das mit: „Interessant! Hör Dir mal Pink Floyd an – das könnte Dir gefallen …“.

Pink Floyd

Die Band Pink Floyd hatten gerade Ihre LP „Wish You Were Here“ herausgebracht. Die hörte ich mir im örtlichen Plattenladen an, kratzte mein Taschengeld zusammen und kaufte diese Platte. Das war genau die Musik, die mir im Kopf herumging! Ich versuchte, alles darüber zu erfahren, wie diese Musik gemacht wurde. Dreh- und Angelpunkt war in jedem Fall ein sogenannter „Synthesizer“.

Musikmachen, Komposition, Kreation und Produktion Christian Drab

Synthe… was?

Schon als Jugendlicher war ich ein begeisterter Elektronik-Tüftler und Bastler. So baute ich schon in der Sexta den Superheterodynempfänger aus der Zeitschrift ELEKTOR nach. Also interessierte mich auch in der Musik – neben den Tönen und dem Klang – auch die dahinter steckende Technik.

Zurück zur Musikschule

Dieser Schule angeschlossen war ein Geschäft für Musikinstrumente. Nach meinen wöchentlichen Unterrichtsstunden schlenderte ich durch diese Ausstellungsflächen. Und eines Tages stand dort tatsächlich ein waschechter Synthesizer! In den folgenden Monaten versuchte ich so lange wie möglich daran zu spielen und hatte nur noch einen Traum: weg von der schnöden Heimorgel – hin zum Synthesizer!

Der neue Traum: ein Synthesizer

Die Preise der damaligen Synthis waren astronomisch hoch! Ich begann eine Lehre, verdiente mir mein erstes Geld und erwarb den Bausatz eines Polyphonen Modul Systems, PMS, von Dieter Doepfer. Es war analog, es war nicht stimmstabil und es war vor allem eins: unmöglich für mich, es so abzustimmen, dass ich darauf etwas spielen konnte! Daher kaufte ich mir bald darauf einen ersten fertigen Synthi, der dann sogar speicherbare Programme hatte: den KORG Poly 61.

Es folgten mehrere Synthis mit Tastatur (Crumar Bit One, Roland JX-3P inkl. Programmer PG-200, Yamaha DX7, …) und – sobald ROLAND den Standard für die geräteübergreifende Steuerung  MIDI etabliert hatte – viele, viele Expander.

Kollege Computer spielt mit

Mit Hilfe des Home Computers ATARI ST 1024 und der Software Cubase kreierte ich fortan Musik – just for fun und just for me! Musikmachen war zu dieser Zeit für mich ausschließlich ein Hobby. Die einzigen auch öffentlich „bemerkbaren“ Folgen waren ein paar Auftritte (u. a. im TOR 3, Düsseldorf) und eine Studio-CD mit der Band „Double Check“.

Das Jahr 2000

Dann kam das Jahr 2000. Ein Angestellter (ich betrieb mittlerweile eine kleine Werbeagentur) machte mich auf eine Software aufmerksam, die ein ganzes Musikstudio virtuell im PC simulierte: REASON von Propellerhead! Das war für mich wie der Beginn einer neuen Ära!

REASON!

Sofort verkaufte ich Stück für Stück meine gesamte „reale“ Ausrüstung (bis auf eine kleine Tastatur) und arbeitete mich in diesen Meilenstein der Musiksoftware ein. Bis heute hat mich keine andere Musiksoftware so überzeugt wie Reason!

An Hardware sind mittlerweile ein „großes“ Masterkeyboard (ALESIS V49), ein „kleines“ Masterkeyboard (AKAI MPK mini) und zum Abhören ein wenig Audio-Technik hinzugekommen – die Erzeugung und Manipulation aller Audio-Signale findet bei mir jedoch nach wie vor ausschließlich in Reason statt

„Erst Reason gab mir die Freiheit und die Flexibilität, komplexe Musikstücke zu kreieren!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.