Der Macht die Bilder – die Macht der Bilder

Meine gute, alte NIKON D200: treue Dienste hat sie mir erwiesen. So sind z. B. alle Fotos der beiden Bildbände „NZ17 – 10 Jahre danach“ mit dieser Kamera entstanden. Vor 10 Jahren!

Kurz vor Fertigstellung der beiden Fotobücher „NZ17 – 10 Jahre danach“, muß ich mal wieder schmunzeln, wenn ich an folgende Begebenheit denke: ich zeigte einem Freund ein paar Urlaubsfotos auf dem Computerbildschirm und seine Reaktion war:

„Die hast Du doch manipuliert!“

Und ich konnte nicht anders als schmunzelnd und wahrheitsgemäß zu bestätigen: „Ja, klar. So wie Deine Kamera das, was sie an Daten produziert, schon für Dich manipuliert. Oder glaubst Du etwa, dass Deine JPG-Dateien das darstellen, was Du gesehen hast, als Du auf den Auslöser gedrückt hast?“

Jedes Objektiv ist subjektiv!

Bei näherer Betrachtung und längerem Überlegen kommt jeder, der sich mit Fotografie – dem „Malen (aha!) mit Licht“ – beschäftigt, an dem Punkt, an dem er sich fragt: „Wie soll das Bild aussehen?“. Für mich steht fest, dass es so etwas wie eine „naturgetreue“ oder „echte“ Abbildung gar nicht gibt. Und womöglich auch gar nicht möglich ist.

Mir macht das aber auch gar nichts aus! Ich weiß, dass nicht die Technik (Kamera, Objektiv, Speichermedium, Software, … etc.), sondern der Mensch das Bild macht. Und nicht erst, seit ihm die technischen Möglichkeiten der modernen Bildbearbeitung zur Verfügung stehen. Aber spätestens seit dieser Zeit …

 

Hier eines dieser „manipulierten“ Bilder:

 

Ein Foto aus dem ersten Band „NZ-17 – 10 Jahre danach“

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